Das schnelle Tempo des modernen Lebens zwingt die Bewohner großer Städte dazu, nach Zeitersparnissen zu suchen. Viele Hamburger nutzen deshalb Essenslieferdienste, um sich den Einkauf und das Kochen zu ersparen. Doch wann begann dieser Trend? Und welchen Lieferdiensten vertrauen die Hamburger heute? Mehr zu hamburg1.one.
Ein Blick in die Geschichte
Die ersten Essenslieferdienste, wie wir sie heute kennen, entstanden in den 1960er Jahren in den USA. Damals boten vor allem Pizzerien und Fast-Food-Ketten diesen Service an. In Hamburg und anderen deutschen Großstädten kam die Essenslieferung erst in den 1980er Jahren auf. Restaurants und Gastronomiebetriebe begannen, leicht verderbliche Lebensmittel und fertige Gerichte direkt zu den Kunden nach Hause zu liefern.
Eine Herausforderung war jedoch die Bestellabwicklung. Restaurants und Cafés verteilten Flyer mit Telefonnummern, unter denen Bestellungen aufgegeben werden konnten. Alternativ konnten Kunden direkt vor Ort bestellen.
Mit dem breiten Zugang zum Internet in den 2000er Jahren veränderte sich die Branche radikal. Nicht mehr nur Restaurants boten Lieferdienste an – es entstanden spezialisierte Unternehmen, die sowohl Fertiggerichte als auch Lebensmitteleinkäufe aus verschiedenen Geschäften lieferten. Die stark wachsende Zahl von Anbietern führte zu einem harten Konkurrenzkampf.
Der Konkurrenzkampf der Lieferdienste im 21. Jahrhundert

Der Wettbewerb unter den Essenslieferdiensten war in Hamburg ebenso intensiv wie in Berlin und anderen deutschen Metropolen. Die Zahl der Anbieter stieg rapide, und es wurde immer schwieriger, sich als Kunde zu entscheiden. Warum war die Gründung eines Lieferdienstes so lukrativ? Weil dieser Markt geringe Investitionen erforderte, stark nachgefragt war und hohe Gewinne versprach.
In den 2010er Jahren dominierten zwei Unternehmen den Hamburger Markt: Lieferando und Delivery Hero. Nach einem mehrjährigen Konkurrenzkampf zog sich Delivery Hero aus Deutschland zurück, während Lieferando weiterhin Marktführer blieb. Viele Hamburger nutzen den Dienst bereits seit über zehn Jahren. Heute können über die Lieferando-App Bestellungen in jede Ecke Hamburgs und der Umgebung geliefert werden.
Warum sind Essenslieferdienste so beliebt?
Die harte Konkurrenz in Hamburg sorgt dafür, dass viele Lieferdienste exzellenten Service bieten. Kurze Lieferzeiten von 20-30 Minuten sind keine Seltenheit. Die Kunden schätzen besonders:
- Kombinierte Bestellungen – Gerichte oder Produkte aus mehreren Restaurants und Geschäften in einer Lieferung.
- Seltene Produkte – Auch Spezialprodukte aus entfernten Stadtteilen sind lieferbar.
- Vorbestellungen – Schon morgens kann man eine Bestellung für den Abend aufgeben.
- Preisvorteile – Viele Dienste bieten Rabatte, Treueprogramme und kostenfreie Lieferung bei größeren Bestellungen.
Die beliebtesten Essenslieferdienste in Hamburg
Hamburger können Essen direkt bei Restaurants mit eigenem Lieferdienst bestellen. Doch plattformspezifische Lieferdienste sind heutzutage beliebter.

- Lieferando – Bietet ein Treueprogramm und Restaurantbewertungen in der App. Die Lieferung erfolgt in ganz Hamburg und Umgebung.
- Wolt – Erlaubt das Echtzeit-Tracking des Kuriers. Viele Hamburger loben die schnelle Lieferung.
- HelloFresh – Neben Bestellungen bietet die App Ernährungstipps und Rezeptideen.
Weitere beliebte Dienste mit eigenen Apps sind Picnic, Uber Eats, Bringbutler, Gorillas und andere.
Essenslieferdienste sind in Hamburg nicht mehr wegzudenken – und die Branche entwickelt sich weiter, um den Alltag der Stadtbewohner noch einfacher zu gestalten.
