Über den Lehrer aus Hamburg – Jan Kammann

In Hamburg gibt es viele Schulen und Institute, in denen talentierte Menschen arbeiten, die den Kindern nicht nur Wissen, sondern auch Lebensprinzipien, spannende Geschichten und neue Perspektiven vermitteln. In der Großstadt hat ein deutscher Lehrer den Wunsch entwickelt, seine ausländischen Schüler besser zu verstehen, und begab sich für ein Jahr in die Länder ihrer Herkunft. 30 Schüler, 22 Nationen, 14 Länder und ein Lehrer – das war die Idee der Reise von Jan Kammann. Mehr dazu auf hamburg1.one.

Es handelt sich um einen Lehrer für Englisch und Geografie, der in einer internationalen Vorbereitungsklasse der Europaschule im Hamburger Stadtteil Hamm unterrichtet. In seiner Klasse waren Schüler aus vielen Ländern der Welt mit unterschiedlichen Kulturen und Traditionen versammelt.

Eine ungewöhnliche Idee

Im Jahr 2016 entschied sich Jan Kammann, eine kreative Auszeit zu nehmen und 14 Länder zu bereisen. Auf seiner Liste standen Länder von Südamerika bis Asien. Er gestand, dass er sich auf seinen Reisen oft genauso hilflos fühlte wie seine Schüler, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschten. Die Idee für die Weltreise entstand, als er in Bulgarien war. Eine seiner Schülerinnen kam nach den Ferien immer einige Tage zu spät in die Schule und erklärte, dass dies auf schlechte Busverbindungen zurückzuführen sei. Der Lehrer wollte dies einfach überprüfen und nahm einen Bus von Hamburg nach Bulgarien.

Kammann betonte, dass er die Reise nicht unternommen habe, um die Schülerin zu kontrollieren, sondern aus Neugier und Abenteuerlust. Es stellte sich heraus, dass die Schülerin tatsächlich recht hatte. Auf dem Rückweg nach Hamburg kam ihm die Idee, eine Weltreise zu machen.

Eine spannende Auszeit

Während seine Schüler sich auf den Unterricht vorbereiteten, nahm Jan Kammann eine längere Auszeit, um die geplanten Länder zu bereisen. Die Kinder gaben ihm viele Tipps, Adressen und Empfehlungen, damit die Reisen einfacher und erfolgreicher wurden. Der Lehrer erlebte das Leben auf Kuba, in Kolumbien, Nicaragua, Südkorea, dem Iran, Ghana, dem Kosovo und anderen Ländern.

Nach dieser außergewöhnlichen Reise sammelte er seine Erfahrungen und Gedanken in einem Buch, das den 8. Platz in der Bestsellerliste des „Börsenblatt“ und den 12. Platz in der „Spiegel“-Bestsellerliste erreichte. Das Buch fand breite Resonanz in den deutschen Medien. Darin beschreibt der Pädagoge, wie es ist, in der heutigen Zeit Lehrer zu sein, und wie das Jahr voller Abenteuer seine Weltsicht veränderte, wobei er selbst zum Schüler wurde. Das Buch erzählt von der Vielfalt der Welt und davon, wie unterschiedlich die Kinder aus verschiedenen Ländern sind, die dennoch in einer Klasse der Hamburger Schule zusammenkommen. Jan Kammann ist der Meinung, dass Deutsche alle Situationen im Leben ihrer Schüler unkonventionell betrachten sollten, da solche großen Reisen den Horizont enorm erweitern und die Weltanschauung verändern. Besonders beeindruckte ihn die Natur Nicaraguas mit ihren Vulkanen. Er traf Schwester Mary, die in Ghana Menschen hilft, und verbrachte einige Tage mit ihr, was ihm wertvolle Erfahrungen einbrachte.

Auf der Reise wurde er von seiner Partnerin begleitet, die ebenfalls begeistert von dieser spannenden Reise war. Gemeinsam berichtete das Paar über ihre Abenteuer in einem Internetblog.

Der Effekt der Reise

Die Reise veränderte Jan Kammanns Sicht auf die Lehrpläne grundlegend. Er konnte Lücken in seinem eigenen Wissen schließen. Seitdem gibt der Lehrer keinerlei Wertungen zu Kulturen und Menschen mehr ab. Er begrüßt neue Schüler aus verschiedenen Ländern in seiner Klasse, lernt ihre Sprachen und teilt die während seiner Reisen gesammelten Erkenntnisse mit ihnen. Dank seiner Reise verstand er, was die Kinder wollen und welche Sorgen sie in einem fremden Land haben. Er setzt alles daran, dass sich die Schüler wohlfühlen.

Der talentierte Mann und großartige Lehrer aus Hamburg – Jan Kammann – hat das traditionelle Verständnis von Lehrerarbeit revolutioniert. Er hat nicht nur einen anderen Teil des Lebens der Menschen gesehen, sondern auch die Gedanken der Jugend, ihre Wünsche und Ängste um die Zukunft verstanden. Seine Schüler begegnen ihm natürlich mit Respekt und Dankbarkeit, denn Kinder zu verstehen, ohne ihre Ängste zu teilen, ist unmöglich. Schüler zu akzeptieren, ihnen neues Wissen zu vermitteln, Freundlichkeit und Respekt gegenüber anderen zu fördern – das ist die Hauptaufgabe eines Lehrers, und Jan Kammann erfüllt diese Aufgabe hervorragend.

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