Hamburg ist eine hervorragende Stadt für Kinder und Jugendliche, die nach einem Ort zum Lernen suchen. Hier stehen alle Möglichkeiten offen, denn die Hansestadt ist ein bedeutendes Industriezentrum Deutschlands sowie ein Transport-, Handels- und Dienstleistungszentrum. Bildung ebnet den Weg in die Zukunft, da qualitativ hochwertige Bildung erforderlich ist, um eine gut bezahlte Arbeit zu finden. Mehr dazu auf hamburg1.one.
Die Bildung in Hamburg befindet sich auf einem hohen Niveau, da eine spezielle Behörde darauf achtet, dass die Qualität der Bildung stetig verbessert wird. Historisch gesehen gibt es in der Stadt altehrwürdige Universitäten, die nicht nur Einheimische, sondern auch Ausländer anziehen.
Historische Momente
Einst, nach einem langen Krieg, begann Hamburg wirtschaftlich aufzublühen. Viele Flüchtlinge kamen in die Stadt, und die Zahl der Menschen, insbesondere der Kinder, stieg an. Deshalb begannen die Bewohner der Stadt aktiv, am Schulsystem teilzunehmen. Zusätzlich zu den vier bestehenden Kirchenschulen wurde 1625 in der St.-Michaelis-Kirche eine weitere Schule eröffnet. Diese arbeitete als Kombination aus einer Latein- und einer deutschen Schule. Dort wurden Latein, Bibelkunde, Schreiben, Lesen und Arithmetik unterrichtet. Im Kirchspiel St. Michaelis wurde 1683 die Passmannschule für arme Menschen eröffnet, und 1690 folgte die Rumbaumschule.

Im späten 16. Jahrhundert gab es in Hamburg viele Waisenkinder. Die halbzerstörte Kapelle St. Ansgar wurde in ein Waisenhaus umgewandelt. Die Schule des Waisenhauses bot den Kindern vielfältigen Unterricht – Bibelkunde, Gesang, Latein und Handarbeiten. Talentierte Kinder wurden ans Johanneum geschickt. 1613 wurde in der Nikolaikirche die Knackerügge-Schule für arme Menschen errichtet, wo Arithmetik, Schreiben, Lesen und Bibelkunde gelehrt wurden. Mädchen lernten dort Nähen.
Das Johanneum, ein akademisches Gymnasium, wurde am 12. August 1613 eröffnet. Es galt als modernes wissenschaftlich-pädagogisches Institut, das den Absolventen eine konfessionelle Alternative zu den nicht-orthodox orientierten Bildungseinrichtungen in Bremen und Stade bot. Das Gymnasium fungierte auch als Fakultät, eine Zwischenstufe, für das Studium der Rechtswissenschaften, Theologie und Medizin. Dank herausragender Wissenschaftler erreichte die Bildungseinrichtung das Niveau von philosophischen und theologischen Fakultäten. Das Gymnasium bot außerdem Vorlesungen im Lektorium an, die sehr beliebt waren.
Mit jedem Jahrhundert und Jahrzehnt wurde die Entwicklung der Bildung diskutiert, aber der Erste und später der Zweite Weltkrieg unterbrachen diesen Prozess für viele Jahre.
Erfolge und Rückschläge bei Bildungsreformen
In der jüngeren Vergangenheit, insbesondere in den Jahren 2008-2009, gab es in Hamburg mehrere Arten von weiterführenden Schulen. Die häufigsten waren Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen. Nach Abschluss der Grundschule konnten Kinder sich für eine dieser Schulen bewerben.

Später verabschiedete die Regierung ein Gesetz zur Änderung des Bildungssystems. Es sah die Umwandlung der Grundschule (Grundschule) in eine Primärschule mit einer Dauer von sechs Jahren vor. Danach sollte eine lokale Schule besucht werden, die das Abiturzertifikat ausstellte. Nach 13 Jahren Gymnasium wurde das Abitur verliehen. Eltern wurde es nicht mehr erlaubt, ihre Kinder an ein Gymnasium zu schicken, da nur Kinder mit guten Leistungen zugelassen werden sollten.
Den Hamburgern gefielen diese Neuerungen nicht. Sie befürchteten, dass nur Kinder der oberen Mittelschicht ins Gymnasium gelangen würden. Es gab auch Bedenken, dass Schüler der vierten Klasse nicht mehr ins Gymnasium aufgenommen würden. Der Versuch der Hamburger Stadtregierung, Kinder bis zur siebten Klasse an einer einzigen Schule zu unterrichten, wurde per Abstimmung abgelehnt. Obwohl der Vorschlag vorsah, das Bildungssystem um zwei Jahre zu verlängern und alle Schüler gleich zu behandeln, empfanden einige Menschen diese Änderungen als ungerecht.
Trotz der Höhen und Tiefen in der Entwicklung der Bildung gilt das Bildungssystem in der Metropole als eines der besten und qualitativ hochwertigsten. Jährlich werden Änderungen und neue Regeln eingeführt, die dazu beitragen, den Bildungsprozess weiter zu verbessern.
