Die Geschichte des Luftfahrtwerks in Hamburg

Deutschland gilt als führendes Land im Design und in der Herstellung von Flugzeugen. Besonders hervorzuheben ist das Luftfahrtwerk Airbus, das als das größte Unternehmen seiner Art in Deutschland gilt. Es befindet sich in Hamburg und gleicht einer kleinen Stadt innerhalb der Großstadt. Täglich arbeiten dort rund 15.000 Menschen in zwei Schichten. Auf dem Werksgelände gibt es Restaurants, ein Kasino, Cafés, ein öffentliches Transportsystem und sogar eine Fährverbindung. Hier werden alle Airbus A320-Modelle montiert: A318, A319, A320 und A321. Mehr auf hamburg1.one.

Die Firma verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Einführung von Innovationen, technologischen Neuerungen und bedeutenden Errungenschaften in der Branche. Airbus wird als führendes Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Luft- und Raumfahrtprodukten sowie Dienstleistungen für Kunden weltweit angesehen. Das Unternehmen arbeitet sowohl mit staatlichen als auch mit privaten Auftraggebern zusammen, die Bauteile für Flugzeuge, Hubschrauber, Verteidigung, Raumfahrt und Sicherheit benötigen.

Die Geschichte des Unternehmens

Hamburg gilt als Hauptsitz von Airbus und ist der Standort für die Produktion von Verkehrsflugzeugen in Deutschland. Das Luftfahrtwerk liegt in der Nähe des Flughafens Hamburg-Finkenwerder und ist das drittgrößte der Welt im Bereich der zivilen Luftfahrt.

1953 bot ASIA dem bekannten Ingenieur Jean Catinat eine Zusammenarbeit zur Entwicklung einer Reihe von Hubschraubern an. Der Faon war ein eleganter, kleiner Zweisitzer-Hubschrauber, dessen erster Flug 1963 stattfand. Er absolvierte jedoch nur wenige Flüge, bevor er im selben Jahr wegen Stabilitätsproblemen eingestellt wurde.

Auch der Start des Passagierflugzeugs A300 war nicht einfach, da Zweifel an seiner Sicherheit bei Langstreckenflügen geäußert wurden. Im September 1967 unterzeichneten Vertreter Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands ein Memorandum of Understanding zur Entwicklung des A300, eines zweimotorigen Flugzeugs für Kurz- und Mittelstrecken. 1969 fand der Erstflug der Concorde unter dem Kommando von André Turcat statt.

Die Arbeit des Unternehmens

Seitdem wurden jedes Jahr neue Flugzeuge und Hubschrauber entwickelt und produziert. Später begann das Unternehmen mit der Konstruktion von Militärflugzeugen und Raumfahrzeugen. Airbus hat über viele Jahre hinweg internationalen Organisationen und Regionen, die von Naturkatastrophen betroffen waren, geholfen. Das Unternehmen stellte Produkte, Flugzeuge, Hubschrauber und Satellitenbilder zur Verfügung, um bei der Bewältigung großer globaler Probleme zu helfen.

Nach der Tragödie vom 11. September 2001, bei der zivile Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York flogen, geriet die Luftfahrtbranche in eine Krise. Die Zahl der Passagiere ging drastisch zurück.

Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs arbeitete Airbus weiter und feierte Erfolge. Im Sommer 2002 lieferte das Unternehmen sein 3.000stes Flugzeug aus. 2003 begann die Produktion von Langstreckenflugzeugen A340-500 und Kurzstreckenflugzeugen A318 sowie von Hauptkomponenten des A380. Im selben Jahr überholte Airbus seinen Konkurrenten bei der Flugzeugauslieferung.

Moderne Errungenschaften

2005 stellte Airbus das größte und modernste Passagierflugzeug der Welt vor, das im selben Jahr seinen Erstflug absolvierte. Außerdem landete der Eurocopter Ecureuil AS350 mit Pilot Didier Delsalle auf dem Mount Everest, was einen Weltrekord für die höchste Landung und den höchsten Start in der Luftfahrtgeschichte darstellte. Jedes Jahr erzielte Airbus bedeutende Erfolge, die das Unternehmen zu einem Weltmarktführer machten.

Fortschritte in der Luftfahrttechnik

2018 begann Airbus mit dem Einsatz von Robotern in der Flugzeugmontage. In Hamburg wurde die vierte Produktionslinie eröffnet, auf der zwei Roboter 80 % der Bohrungen für die Verbindung der Flugzeugrumpfteile im oberen Bereich durchführen.

Die Mitarbeiter betonten, dass die Roboter präzise arbeiteten, was die Produktionsqualität erhöhte und den Bedarf an Nachbearbeitungen verringerte. Es ist unmöglich, alle Errungenschaften von Airbus in einem Artikel zusammenzufassen, doch die Geschichte des Werks lohnt sich definitiv, näher kennengelernt zu werden.

Für Flugzeugliebhaber, die Starts und Landungen beobachten möchten, gibt es eine spezielle Zone gegenüber der Startbahn. Das Unternehmen bietet zudem Führungen durch das Werksgelände an, bei denen Besucher sogar in die Hangars blicken können.

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