In der heutigen Welt sind Postsendungen und sogar E-Mails keine Überraschung mehr. Sie sind schnell, bequem und können von jedem Winkel der Welt oder des Landes aus versendet werden. Doch all diese Postprozesse und logistischen Lieferungen entwickelten sich nicht über Nacht, sondern sind das Ergebnis historischer Bedingungen in der Region. In Hamburg, einer Stadt mit einer hohen Bevölkerungszahl, war es zu bestimmten Zeiten unerlässlich, Postbeförderungsdienste zu etablieren. Mehr dazu auf hamburg1.one.
Historische Meilensteine
Nach der Gründung der Deutschen Hanse begannen spezielle Kurierzüge zu verkehren, die Nachrichten von Hamburg nach Riga, Nürnberg und Amsterdam transportierten. Im Jahr 1696 wurde in Hamburg eine dänische Postfiliale eröffnet. Im 17. Jahrhundert wurde in der Stadt eine Postkutschenstelle eingerichtet. Später wurde eine exklusive Postfiliale und ein Frachtwagen zwischen Nürnberg und Hamburg eingeführt. Im Jahr 1810 wurden die drei Hansestädte von Napoleon besetzt, doch nach dem Ende der Besatzung wurden in der Stadt verschiedene Postfilialen wiedereröffnet.
Seit 1822 wurden alle privaten Postfilialen verstaatlicht, und die Städtische Post wurde in die Hamburger Stadtpost umgewandelt. Die Hansestadt hatte eigene Postfilialen in Hamburg und Ritzebüttel.
Die Filiale in der Mengstraße Nr. 43 diente den schwedisch-norwegischen und hannoverschen Postämtern. Bis 1835 war auch die braunschweigische Filiale in Betrieb, und von 1848 bis 1852 existierte das schleswig-holsteinische Postamt. Es gab spezielle Kataloge, in denen die Einwohner der Stadt nachlesen konnten, wohin Sendungen geliefert wurden. Ab 1796 wurden Briefe über Hamburger Postagenten bis nach Helgoland gebracht.
Am 1. Januar 1858 trat Hamburg dem Deutsch-Österreichischen Postverein bei. Ab 1866 wurde Hamburg Teil des Norddeutschen Bundes, und zwei Jahre später wurde der Dienst im norddeutschen Postgebiet organisiert.
Über Briefmarken
Am 1. Januar 1859 gab das Hamburger Postamt die ersten Briefmarken heraus. Sie zeigten das Stadtwappen und die jeweilige Wertangabe. Unten stand der Schriftzug „Postmarke“, und oben war „Hamburg“ zu lesen. Währung und Nennwert wurden als Text am Rand angegeben. Im Jahr 1864 wurden zusätzliche Wertstufen eingeführt. Die Hamburger Briefmarken waren bis Ende 1867 gültig, danach galten nur noch die Marken des norddeutschen Postgebiets.
Arbeit der Briefträger
Was die Post und die Zustellung von Briefen betrifft, so konnte man beobachten, wie Briefträger durch die Stadt zogen. Ihre Arbeit mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, war jedoch in jeder Epoche des Postwesens sehr anspruchsvoll. Die Briefträger Hamburgs waren stets überlastet. Dies zeigen die Beschwerden der Kunden, da das Arbeitsvolumen sehr hoch ist und es an Fachkräften mangelt. Besonders häufig beschweren sich die Mitarbeiter der „Deutschen Post“.

Beliebter Postdienst
Die „Deutsche Post“ ist in Deutschland, insbesondere in Hamburg, ein sehr beliebter Zustelldienst. Es handelt sich um ein Post- und Logistikunternehmen, das am 1. Januar 1995 aus der „Deutschen Bundespost“ hervorging. Anfangs wurde das Unternehmen von Klaus Zumwinkel geleitet. Mit der Zeit gab es Veränderungen in der Unternehmensführung und Umstellungen auf unterschiedliche Arbeitsformen. Es gibt eine Abteilung für Briefe und Paketzustellungen. Die Mitarbeiter bedienen die gesamte Stadt und liefern Briefe sowie Pakete aus, selbst in die entlegensten Stadtteile.
Ausländische Besucher beobachten die Arbeit des Hamburger Postdienstes mit Interesse. Viele Briefe, die an die Einwohner geliefert werden, sorgen für Erstaunen. Besonders interessant wird es, wenn Bankkarten oder offizielle Schreiben verschiedener Behörden in die Briefkästen eingehen. In vielen Ländern sind Papierbriefe längst durch elektronische, schnellere Versionen ersetzt worden. Trotz der Beschwerden der Einwohner und der Verwunderung der Touristen arbeitet der Hamburger Postdienst unter Hochdruck, um den Einwohnern eine bequeme Zustellung zu ermöglichen.
